Musikprojekt „Konferenz der unerhörten Stimmen“ verbindet

Schülerinnen und Schüler aus Hamburg spenden Corona-Hilfe für Gleichaltrige in Eldorado

Im Februar 2020 waren sie noch in einem gemeinsamen Musikprojekt per Liveschaltung verbunden: die Schülerinnen und Schüler der Katholischen Schule Eulenstraße, der Katholischen Schule Harburg und der Schule Divino Nino Jesús im argentinischen Eldorado in der Partnerdiözese Puerto Iguazú des Erzbistums Hamburg. 

In der Corona-Krise, die in einer der ärmsten Regionen des südamerikanischen Landes die Menschen extrem beeinträchtigt, zeigen die jungen Hamburgerinnen und Hamburger und das künstlerische Team jetzt ihre Verbundenheit – und überweisen den Spendenerlös zweier Musikabende im St. Marien-Dom in Höhe von 1.000 Euro zur Linderung der unmittelbaren Not betroffener argentinischer Familien. 

„Das ist ein notwendiges Zeichen der Solidarität in schwierigen Zeiten. Es zeigt auch: Wir sind mit unserem Kulturprojekt grenzüberschreitend zusammengewachsen.
Und das wollen wir auch in dieser Form zum Ausdruck bringen", so Dr. Bettina Knauer, Leiterin des Kulturforum21 der katholischen Schulen in Hamburg. 

Beim gemeinsamen Musikprojekt „ARCHE", das im Februar unter der Regie von Theresa von Halle aufgeführt wurde, hatten sich die Kinder und Jugendlichen der drei Schulen über Umweltschutz und die Vernichtung der argentinischen Wälder ausgetauscht. Von beiden Seiten entstanden musikalische Szenen, die zur Aufführung kamen. Der Rettungsring – ein Requisit in den Aufführungen – hat nun mit der Spende eine ganz neue Bedeutung bekommen.

Hier mehr Infos zum Musikprojekt "ARCHE"

 

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