Unsere Pfarrei steht ein Jahr nach ihrer Gründung pandemiebedingt gefühlt noch in den Startlöchern. Wie wollen wir unser Pastoralkonzept umsetzen? Welche pastoralen Schwerpunkte sollen uns leiten? Welche liebgewonnenen Traditionen und Gewohnheiten müssen aufgegeben werden? Was können wir (uns) noch leisten? Was verstellt uns den Blick auf das Wesentliche? Etwas niederzureißen, damit Neues entstehen kann und der Blick auf das Wesentliche freigelegt wird, fordert also auch uns heraus!
Abbruch und Aufbruch können nur gelingen, wenn sie im Dialog möglichst vieler Christen und beseelt vom Heiligen Geist erwogen und bedacht werden. Die neu geschaffenen Gremien sind der Ort, wo dieser Dialog Eingang findet, gebündelt und in Beschlüsse übergeführt wird. Dann liegt es an uns allen mitzuhelfen sie Wirklichkeit werden zu lassen. Die Pandemie hat uns zur Entschleunigung gezwungen. Sie kann Chance sein den notwendigen Dialog zu führen.

Eine besinnliche Fastenzeit wünscht Ihnen

Christoph Janßen
Pastoraler Mitarbeiter
Gefängnisseelsorger

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