Bild: /Hans-Jürgen Rudolf/privat
Fahrradwallfahrt 2026

Auf den Spuren der Lübecker Märtyrer

Wieder fand sich eine Gruppe zusammen, die auf Fahrräderrn an einem Wochenende die Gedenkstätte der Lübecker Märtyrer an der Herz-Jesu -Kirche in Lübeck besuchte.

Start war am Freitag, 03.07.2026 , 17:00 Uhr am Familienzentrum in Itzehoe. Pastor Peter spendete uns acht Teilnehmern den Reisesegen und los ging die erste Etappe bis Bad Bramstedt.

im Pfarrhaus der Gemeinde "Jesus Guter Hirt" verbrachten wir einen geselligen Abend mit Pfarr i.R. Günther Kochanowski, vielen noch bekannt, als er vor langer Zeit für etwa zehn Jahre die Pfarrei St. Ansgar in Itzehoe leitete.

Am nächsten Morgen peilten wir das Kloster Nütschau an. Dort treffen wir uns traditionell mit einer Fahradfahrergruppe aus verschiedenen Gemeinden in Hamburg. Kurioserweise trafen wir schon einige Kilometer vorher aufeinander und konnten nun gemeinsam nach Nütschau fahren. Nach dem Mittagsgebet mit den Benediktinern, stärkten wir uns nebenan im Speisesaal für die letzte Tagesetappe.

Am späten Nachmittag wurden wir an der Herz-Jesu-Kirche in Lübeck von Propst Giering empfangen.Er nahm sich viel Zeit für uns: Er hielt einen Vortrag zu den neuesten Forschungsergebnissen zu den Lübecker Märtyrern, gemeinsames Essen beim Italiener in der Nähe, mit dem Komplet in der Kirche klang der Tag aus.

Der Sonntagmorgen begann um 07:00 Uhr mit der Heiligen Messe in der Krypta der Kirche. Noch einmal ließen wir Zeichen und Gegenstände des Ortes auf uns wirken. Ein Frühstück im Anschluss war sehr wichtig, immerhin lagen rund 100 km vor uns, für die Freunde aus Hamburg etwas weniger, für einige Gefährten aus unserer Pfarrei sogar mehr, bis nach Glückstadt und Wewelsfleht.

Die Halbzeitpause beim Griechen in Hennstedt-Ulzburg war uns sehr willkommen, Akkus für Körper und Fahrrad mussten dringend aufgeladen werden. Einer unserer Freunde musste nun leider die Heimreise mit dem Zug antreten, ein Reifenschaden vwerhinderte die Weiterfahrt mit Fahrrad.

Ansonsten problemlos, aber mit nachlassender Lust am Radfahren, erreichten wir am frühen Abend Itzehoe. Zufrieden mit dem Verlauf und den interessanten Erfahrungen und schönen Gesprächen der letzten Tage verabschiedeten wir uns.

Wir wollen diese inzwischen zur Tradition gewordene Fahradwallfahrt für Männer Jahr für Jahr fortsetzen. Eingeladen ist jeder, der dafür Interesse zeigt und sich diese Tour auf dem Fahrrad zutraut.

Hans-Jürgen Rudolf

 

 

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