Bild: Erzbistum Hamburg/erzbistum-hamburg.de
Vermögens- und Immobilienreform

In allen Pfarreien des Erzbistums Hamburg begann eine Vermögens- und Immobilienreform (VIR). Diese soll den Raumbedarf für die pastoralen Aufgaben in der Zukunft ermitteln und schaffen sowie die finanziellen Möglichkeiten anpassen. Die VIR ist ein Teil des Erneuerungsprozesses im Erzbistum Hamburg.

Weitere Informationen zum Reformprozess finden Sie unter www.erzbistum-hamburg.de/vir.

 

01.07.2022

Pfarreiliche Immobilienkommission (PIK) in unserer Pfarrei

In unserer Pfarrei wurde eine Arbeitsgruppe gebildet: die Pfarreiliche Immobilienkommission (PIK). In seiner Sitzung am 1. Juli 2022 hat unser Kirchenvorstand die Mitglieder der PIK ernannt. Die PIK plant und koordiniert den VIR-Prozess und sie erarbeitet mehrere konkrete Entwürfe für eine neue Immobiliengestaltung unserer Pfarrei.

Mitglieder der PIK in unserer Pfarrei

  • Michael Grandt
  • Thomas Möcklinghoff
  • Werner Braun
  • Wolfang Engemann
  • Robert Poweleit
  • Hildegard Frankfurter
  • Gerti Mahr
  • Regina Deters
  • Armin Mittler
  • Pastor Dieter Lankes

E-Mail: pik@pfarrei-sankt-nikolaus.de

 

05.10.2022

Nach der Berufung der pfarreilichen Immobilienkommission (PIK) wurden die Mitglieder von Pastor Dieter Lankes (Pfarradministrator) zu einer konstituierenden Sitzung eingeladen. Diese fand am 27.09.2022 in Brunsbüttel statt. Die Mitglieder wurden über die Inhalte, den Ablauf des Verfahrens und die Unterstützungen informiert. Die PIK hat zwei Aufgaben:

  • Sie plant und koordiniert den Vermögens- und Immobilienreformprozess vor Ort.
  • Sie erarbeitet mehrere konkrete Entwürfe für eine neue Immobiliengestaltung unserer Pfarrei, mit welcher die pastorale Arbeit gestärkt werden kann.

Bei ihrer Arbeit wird die PIK aktiv von Christoph Mainka, Gemeindereferent der Pfarrei St. Knud in Husum, begleitet.

Nun gehen wir einen weiteren Schritt. Wie geht die PIK dabei vor:

  • Die PIK erarbeitet zeitnah eine grundlegende Bestandsaufnahme. Sie erfasst dabei an allen Kirchstandorten unserer Pfarrei die finanziellen, baulichen und personellen Gegebenheiten.
  • Sie analysiert unser Pastoralkonzept und leitet konkrete Raum- und Personalbedarfe ab.
  • Zusätzlich werden auch die seelsorglichen Bedürfnisse der einzelnen Gemeindemitglieder untersucht und mögliche künftige Nutzungsalternativen innerhalb der Pfarrei eruiert. Die Menschen vor Ort können und sollen sich in diesen Prozess einbringen.
  • Die PIK entwickelt mehrere unterschiedliche Immobilienkonzepte. Diese müssen eine zukunftsfähige Seelsorge ermöglichen und auf Dauer finanzierbar sein.
  • Dabei teilt die PIK unsere Grundstücke und Gebäude in zwei Kategorien ein:

Primärimmobilien sind für die Erfüllung unseres Sendungsauftrages unabdingbar und können entweder im Besitz der Pfarrei sein oder zu diesem Zweck angemietet werden.

Sekundärimmobilien sind für die Erfüllung des Sendungsauftrags nicht unbedingt notwendig.

  • Die PIK informiert die Pfarreimitglieder regelmäßig über den Fortgang der Arbeit.
  • Die PIK stellt ihre vorläufigen Entwürfe für ein Immobilienkonzept in den Gemeinden und Gremien zur Diskussion. Deren Rückmeldungen fließen in die weitere Arbeit der PIK ein.

Die aus der PIK erarbeiteten und durch die Gremien, insbesondere den Kirchenvorstand, unterstützten Entwürfe für ein Immobilienkonzept werden in einem geistlichen Unterscheidungsprozess betrachtet, um am Ende den für unsere Pfarrei besten Entwurf auszuwählen. Das Ergebnis wird dem Kirchenvorstand vorgestellt. Der Kirchenvorstand entscheidet, ob er den vorgestellten Entwurf als neues Immobilienkonzept der Pfarrei dem Erzbischof vorlegt. Der Erzbischof setzt das pfarreiliche Immobilienkonzept in Kraft. Bis 2030 müssen wir es in unserer Pfarrei umsetzen.

Um die Herausforderungen zu bestehen, müssen wir mit klarem Blick die Möglichkeiten und Notwendigkeiten der ganzen Pfarrei wahrnehmen. Wir müssen mutig genug sein, uns gegebenenfalls auch von Liebgewonnenem zu trennen. Wir brauchen Phantasie, neue Wege zu gehen. Das wird für viele Menschen in unserer Pfarrei nicht leicht. Klar ist: Scheiden tut weh. Wir werden mit Verlust, Enttäuschung, Ärger und Angst umgehen müssen. Wir werden uns anstrengen, möglichst viele Menschen mitzunehmen.

Sicher haben Sie viele Fragen und Anmerkungen. Sie können die Mitarbeitenden in der PIK auch gerne direkt ansprechen. Wir hoffen, dass sich viele Interessierte auf diese Weise in den Reformprozess einbringen. So können viele Gesichtspunkte gesammelt werden, die in die Arbeit der PIK einfließen können.

Sie erreichen die PIK per E-Mail unter pik@pfarrei-sankt-nikolaus.de

 

08.10.2022

In all unseren Kirchen stehen inzwischen Boxen zum Einwerfen Ihrer Fragen, Stellungnahmen oder Anregungen zum Immobilienprozess in unserer Pfarrei. Sie erreichen die Pfarreiliche Immobilienkommission (PIK) auch über folgende E-Mail-Adresse: pik@pfarrei-sankt-nikolaus.de oder über unser Pfarrbüro in Itzehoe. Von dort werden alle Eingaben an die PIK-Mitglieder weitergegeben.

 

Weitere Informationen über den Entwicklungsstand folgen...

 

 

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